Urteilskraft und Winternacht

Ich schreibe diesen Artikel bei Winternacht. Meine Töchter liegen tiefschlafend im Bett. Beim Blick hinaus aus dem Fenster erkenne ich, dass es schneit. Dieser Winter ist so besonders und hat es in sich.
Die Jahreszeiten sind und spiegeln die in uns liegenden Kräfte und Potentiale, zeigen den eigenen Rhythmus an.So wie der jahreszeitliche Frühling für Erneuerung steht, der Sommer für Fülle, der Herbst für Loslassen und der Winter für den Tod, so stehen auch übereinstimmend jeweils der inner-zyklische Frühling, Sommer, Herbst und Winter für eben jene Aspekte.
Der Winter- ist er nicht derzeit so wunderar? Ich genieße ihn! Es ist die Jahreszeit des blutens (der Menstruation) und damit eine für mich sehr magisch wirkende Zeit und Qualität (ohne die anderen zu mindern, die sind ebenso wundersam und wirkmächtig).
Dieser Winter ist besonders ausladend, langanhaltend, richtig verschneit, kalt, eisig, frostig und zeigt sich in all seiner Pracht.
Dieser Winter bringt nicht nur die Freuden des ausgiebigen Rodelns, Schlittschuh- und Skifahrens mit sich oder schwemmt Wonne in die Herzen durch die Idylle und Romantik der weiß verschneiten Landschaft.
Die Ruhe und das Schlittern (auf vielfachen Ebenen) das er mit sich bringt, der zart fallende Schnee, das zauberlichte Glitzern von Eis und Kristallen…darin zeigt und offenbart er etwas. Dieser ausschweifende Winter teilt sich in und durch all seinen Qualitäten mit und verteilt seine innere Weisheit und Botschaft ins Gemüt der Menschen sich ihrer eigenen Energie zu besinnen.
Der Winter gebietet Einhalt und Entschleunigung.
Und verzaubert.
Dieser Zauber vollzieht sich nicht nur im außen, insbesondere im Innen.
Der zarte und schöne Schneeflockenfall ist in uns und deckt sich mit den in uns liegenden Kräften und der in uns bestehenden Schönheit.
Es rüttelt an mehreren Ecken, Enden, (inneren) Verfassungen und Systemen. Von mindestens 8 Menschen in meinem nahen Umfeld erlebe ich mit, wie sie das Leben derzeit fordert, sich mal hierhin und mal dorthin zurecht ruckelt, Fundamente einreißt (und neu begründet), oft mit einschlägigen Ereignissen konfrontiert. Jeder (innere) Schritt auf dem glatteisigen Boden unseres DaSeins will mit oberster Bedacht und behutsam gesetzt sein, die spiegelnde Glätte führt zum stolpern, schlittern, gleiten und tanzen. Oft führt das eine auch zum anderen.
Der unablässige Schneefall mit teils derben Einschränkungen zwingt in die Ruhe, deutet drauf hin mit Energie Haus zu halten, Feuer zu schüren, Bilanz zu ziehen, zu ordnen. Aus und in dem inne halten der Kräfte werden eben jene offenbar. Energie wird wach indem sie vollkommene Reduktion erfährt.
Dieser Winter, der sich zieht so ausladend über Feld und Flur, der bringt dich auf deine eigene Spur.
Ich in meinem kleinen Sippenkreise erlebe diesen Winter als zugleich so gemütlich und schön als auch als erschütternd und klärend. Auch ich bin betroffen von einschlägigen und flutenden Ereignissen, denen ich mich auf materieller Ebene als auch auf geitiger Zuwende. Wir verbringen viel Zeit draußen, die Kinder spielen ausgelassen und vergnügt im Schnee, pflücken vereiste Gräser, gehen rodeln, bauen etliche kleine Schneemänner ringesherum vor die Türe. Wir wandern zu einer rotbegründeten Quelle, binden Kufen an den Bollerwagen und spazieren im Wald umher. Mir wird gerade wenn ich so unterwegs bin deutlich, wie sehr ich in meine Kraft komme und wie gut es mir geht damit einfach draußen zu sein. Bei einer Wanderung kommen wir sehr nah an Windkraftanlagen vorbei. Die sich drehenden Flügel erzeugen ein unangenhmes, rauschendes Geräusch. Und es schneidet sich in die Idylle und Ruhe dieser leisen und geruhsamen Winterpracht hinein. Mit jedem drehen der Rotorblätter und jedem monotonen Rauschen dreht sich mir die Energie um und das was sich mir eben noch als Kraftentfaltung zeigte, wird mir zur Belastung. Der Anblick verstärkt diesen Effekt dass ich mich energielos fühl.
Wenn Kraft und Energie in dir selbst deckungsgleich verfügbar ist indem was sich außen in der Natur und ihrem Rhythmus spiegelt dann ist die beste Verbindung und Zugang zu Energie und Kraft derzeit das Eintauchen in die winterlichen Qualitäten, ins Nichts, die Stille und Ruhe. (nicht ins monotone drehen und bewegen von (Hamster- oder Windkraft-) Rädern).
Die Energien steigen und dennoch will alles behütet und lang-sam sein, von innen heraus reifen. Umso tiefer die Ruhe,desto stärker geht die Kraft der Neuwerdung empor.
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Ich stehe in einem Bürozimmer und betrachte einen gut eingerichteten Arbeitsplatz. Etliche Kabelschnüre laufen unter und hinter einem Schreibtisch entlang, ein wahrer Kabelsalat der da in sich verschlungen hängt. Ständig auf Empfang und an den digitalen Nabelschnüren hängend- aber was ist es, was du da sendest und empfängst und welche Informationsträger du bedienst (und sie dich)?
Zahlreiche Masten mit hoher Strahlkraft, etliche Energiegewinnungsanlagen in der Landschaft und unserem Um-Feld. Die ganzen Energie/Kraft („gewinnungs“) -anlagen erschöpfen und verbrauchen den Energiezustand der Erde und Menschen. Ein erschöpfter Mensch ist jemand dem die schöpferische Kraft abhanden kommt. Ein schöpferischer Mensch, der aus seiner Fülle und Energie schöpft ist ein ausgeruhter, in sich selbst ruhender, klargeistiger Mensch und gewinnt so immer und stetig das an Energie was er gerade für den nächsten Schritt seines Lebens, in dem Augenblick und Moment zur Verfügung braucht- nicht mehr und nicht weniger.
Ist Energie erschöpft und „fehlt“, musst du nicht noch mehr tun um sie zu gewinnen, tue weniger und sie sammelt sich in dir ganz natürlich und von selbst wieder an und auf. Energie lebt in einem zyklisch- fließenden Sein, den rhymtischen Tanz in, mit und aus aller „Jahreszeiten“.
Achte darauf wohin du diese deine innere Kraft gibst. Was für Wirk-Felder sind das denen du verbunden und zugewandt bist, wem und was dienen sie, geht deine Kraft dem großen, lebendigen Kreislauf über oder vergibst du sie an künstliche Institute, in denen deine Energie nur versickert wie warmer, weicher Wüstensand der durch die Hände rinnt? Wenn du dich öfter ohne Energie fühlst, dann frage dich ob sie dahin fließt wo es natürlich, lebendig und wesentlich beraumt ist.
Wenn mann inne hält, zur Ruhe kommt, den Geist leert und die ständig rasenden Ansprüche, Anforderungen und Erwartungen (innen wie außen) verlangsamt, stoppt und ausbremst, wenn Ruhe, Langsamkeit und die Jahres- und Zykluszeitenqualität des Winters einzug hält, es still wird – dann kommt Energie hervor.
Energie wird dir in dem Moment so fulminant weit und ausufernd zugänglich, wenn du sie aus der inneren Ruhe und Klarheit erschließt. Wenn du funktionierst im Dauerlauf dann werden deine Energiezentren sich aufbrauchen und leeren. Wenn du nicht in Übereinstimmng mit den wesentlichen energetischen Quellen und Kräften dieser Erde und ihren Wesen verbunden lebst wird sich dein Energiereservoir nicht dem natürlich-kraftvoll fließendem Strömen verbinden.
Die Lebendigkeit der Erde wird nur dann gewahr und zuteil wenn wir aufhören dem Irrglauben zu folgen, dass technokratischer Fortschritt etwas verbessern würde und uns das Leben erleichtern wird. Das Leben wird dadurch nicht erleichtert, es wird abgeschafft. Es wird niemals leichter wenn man sich von den eigenen Kräften weg bewegt. Es wird stumpfer und weniger lebendig.
Jede Lebensqualität und jeder Aspekt der Lebendigkeit erfährt Minderung dadurch
– dass starre Platten weitflächig auf die Erde montiert werden, die das Sonnenlicht abfangen statt das Bäume und Pflanzen natürlicherweise von diesem Licht zehren. (Der erdige Boden selbst indem Saat, Kernkraft und Veranlagung liegen Leben empor sprießen zu lassen- diesem Erdboden steht das sonnig-wärmende Licht zu!
– dass sich natürliche Strahlkraft verliert weil etliche Strahlungsmasten ablenken von natürlichen Fähigkeiten und Veranlagungen.
– dass Windkrafträder, die Schönheit der Horizonte rauben und mit ihrem Abrieb und ihrer Hässlichkeit und Schwigung insgesamt wirklich grässliches und schädliches in der Landschaft hinterlassen (als wäre dort nicht ohnehin schon viel Ballast durch Monokulturlandwirtschaft udn Einsatz von Insektenschutzmitteln und weiterem Unrat etc gelandet).
Die Anlagen, welcher Art auch immer ob dein stets dich in ein Netzwerk einbindendes Strahlungsmobilgerätetelefon, Windkrafträder, Solaranlagenparks oder Strahlungsmasten, geben keine Mehr- Energie, wir gewinnen durch sie keine Energie, sie nehmen uns Energie!
Die Erde selbst und alles organisch lebendig schwingende, das elektromagnetische Feld dem wir allem so verbunden sind und welches sich ebenfalls in uns befindet, Torsionsfelder, eigene Strahlung, Anziehungs- und Manifestationskraft, Gedankenenergie, der hochkomplex-wirksame Mikrokosmos in dir selbst stellt ein exaktes Ebenbild dessen dar was natürlicher- und wundersamer Weise an Kraft und Energie in dem natürlichen, wesentlichen, kosmischen und irdischen Um- Feld besteht und fließt. All dies bildet einen lebendigen, unversiegenden Strom unvorstellbarer Energie.
Die reinste Form der Energie Gewinnung ist dem lebendigen Raum und Platz zu geben, die Erde zu beleben, zu erhalten und schöpferische Prozesse mit zu gestalten!
Welche Art Energie wird dabei gewonnen die Erde zu versiegeln und zu verschandeln? Wie viel Geld bekommst jemand dafür in die Hände gelegt und ist das ein angemessener Ausgleich für das was du damit eigentlich aus deinen Händen gibst? Dein würdevolles, eigenkraftbefähigtes Lebendig Sein!
„Die Erde erben wir nicht von unseren Vorfahren, wir leihen sie von unseren Kindern“.
Anlagen aufzustellen heißt eine ohnehin schon so weitflächig gestreute Landschaft die karg ist noch kärger zu machen. Ein Telefonat mit einem Bio Landwirt kürzlich verriet die ganze Schieflage und Verwirrung im Geiste und Denken sehr deutlich. Als wir von seinen Länderein und flächen sprachen sagte er mir, dass verwildertes und natürliches Land auf dem seit mehr als 20 Jahren verwuchs statt findet und sich dadurch wunderschönes erwächst und bereits sogar besondere Arten angesiedelt haben (Rebhühner nisten dort im wilden Dickicht, viele Kleinstlebewesen haben sich angesiedelt…) nichts wert sei, ausgenommenes Land und Boden hingegen (Land das einer bestimmten wirtschaftlichen Nutzung anheim fällt, damit für mich immer beraubt wird) mehr wert ist. Ich sehe es umgekehrt: Für mich ist Land viel wert weil die Natur sich selbst dort Bahn bricht und weit macht und lebendig entfaltet.
Das Landschaftsbild ist immer die Entsprechung zur Seele des Landes und der dort beheimateten Menschen.
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Mir zeigt sich in dem rütteln und schlittern und stolpern (und auch in den anderen zauberschönen Qualitätendes Winters) meine Energie auf den Prüfstand zu stellen und neuen halt und Trittsicherheit zu finden. Ohja, mir ist viel, richtig viel Energie entgleist und abhanden gekommen, ich bin zuweilen ein sehr erschöpftes Wesen, weil ich mich statt in mein eigenes fließen hinzugeben in einer Struktur abzustrampeln bemüh(t)e, die es niemals hervorbringen wird dass man zur Ruhe, Kraft oder „Angekommen“ sein wird. Meine Lehren und Lenfelder derzeit sind inneres reifen, still und gewahrsam lauschen, jeden Schritt langsam gehen und klar. Mein Herz als Kompass nehmen und Vertrauen.
Energie entsteht dadurch, dass keine verbraucht wird. Energie wird gewonnen durch Energiereduktion/ -schonung.
Ein lebendiges Wesen ist voll Energie und Lebensstrom, eine lebendige Landschaft ebenso. Wenn beides so abgestupft und ausgenommen wird (wie durch Monokulturlandwirtschaft, Gifte in Boden, Wasser und Luft, hässlichen Sondermüll- Energiegewinnungsanalgen) dann fehlt es natürlich an Energie. Und die fehlt weil dieser Irrsinn der künstlichen Anlagen und Nichtwahrung der Naturkraftfelder sich diese einverleiben und abzweigen. die anlagen bringen keine energie, sie nehmen sie. Die Nichtwahrung und Erhaktung der Naturkraftfelder und- zentren führt zu dem starken Verlust von Energie und Kraft und damit verliert sich auch der Lebenssinn und die lebendige Freude die all dem schöpferischen inne ist.
Wir sind wandelnde und lebedige Starkstromagregate- jede Zelle hat die fukensprühende Kraft eines reißendes Stromes blitzgeladener Entschlusskraft und Entscheidungshoheit die Donnergrollend durch Wolkengebälle kracht.
Deine Energie ist gleich die eines ausbrechenden Vulkanes, eines tosenden Sturmes, eines krachenden Gewitters, eines aufspringenden Samenkornes (so eines vermag mit seiner Wucht des Aufgehens eine Betondecke zu sprengen), eines magischen Tanzes der Nordlichter, eines majestätischen Sonnenaufgangs. Ist das nicht faszinierend? Mache dir das mal bewusst das jene Kräfte die sich in der Natur zeigen eben jene sind die gleichermaßen in dir veranlagt sind.
Du bist allezeit mit diesen Kräften verbunden. Ich weiß das unter anderem, weil ich selbst (Ur-)Teil(-skraft) wurde (oder mich als Ur-Teil-skräftig in einem natürlich bewegten Energieprozesses erkannte und darin spielerisch wirkte) davon mich mit dem heraufziehen eines Gewitters so einzuschwingen, dass ich es „lenkte und leitete“, weil ich in einem Gebiet gänzlich ohne Netzabdeckung (also der künstlichen) telefonieren konnte und weil ich schon mit mehr als leerem Tank noch eine gutes Stück Strecke fuhr (jedes mal hielt es meine Energie, wirkte mein innerer Antrieb- Kraftstoff).
In uns steckt Energie- aber sowas von krass. Es ist Energie die aus der elementaren und natürlichen, urgründigsten Verbundenheit erschlossen wird und die sich fortan in die Welt ergießt als stille UND tosende Weisheit unserer wilder und liebender Herzen.
Ich wünsche dir innigst ein feurig-funkensprühendes, fließend- wandelbares und wild-vergnütes LebendigSein!
Deine Anna-Verena
Ich habe den Titel dieses Beitrages dem nach ausgewählt was meine 2-jährige Tochter am Morgen sagt, als ich diesen Blogbeitrag fertig stelle. Erst plappert sie ihrem Papa beiläufig das erste Wort ´Urteilskraft´ nach und es stellte sich so überdeutlich und vordergründig in den Raum und ein wenig später als ich ihr das Klein-wild-Vöglein-Lied vorsinge, plappert sie das Wort ´Winternacht´ nach, welches sich ebenso groß und deutlich in den Raum stellt, sodass der Beitrag nun damit betitelt wird. Es klingt rund, passt darüber hinaus auch gut ins Thema und zeigt (mir) auf, wie in magischer Weise alles miteinander verwoben ist und sich zusammen fügen lässt, was Energie be-wirkt und sich aus-wirkt. Wisst ihr übrigens wie niedlich und herzergreifend solch Momente sind, da die Kleinen sich eine neue Kompetenz erringen? Da fällt ein neues Wort, bildet sich eine neue Synapsenverknüpfung ud es wird einem klar: Mein Kind wächst heran, einfach so.
Zu dem Lied: Auch das kleine Wild-Vöglein lässt sich nicht von fremder Energie und Einwirkung umgarnen. Es wirkt aus sich selbst und seiner Wildheit angebunden heraus. Es weiß darum, dass der Frost eine ihm verinnerlichte Kraft ist und die (innere) Sonne ihn wieder erwärmen wird!- Voll schönes Bild um zu zeigen das zentral unsere eigene Kraft und Energie ist und wir uns nicht von „Gold und Seide“ (oder anderem Glanz, Schein, Irrlicht und Schimmer ) einwickeln lassen.
Ich teile hier noch ein Video, nicht um Angst zu schüren, sondern aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Denn der liebe Ralf hat ein tolles Handwerkszeug diese Verdrehungen von Energie durch zerstörerische Wesen aufzulösen, zu bereinigen, zu klären. Das kann jede/r auch selbst anwenden.
KONTAKT
Telefon: 0152 29368896
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