Abwehr

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Ich bin bei einem Embodiment Kurs im März 2023.
Als alle Menschen um mich in diesem Raum in ihre wilde Intensität einschwingen UND das verkörpern, um mich herum stampfen, schreien, sabbern, schreien, fuchteln, stöhnen, laut auflachen und ich all das in ihnen, im Raum und in mir fühlen kann und ganz körperlich erlebe (ich sehe es bei den anderen, werde selbst darin von den anderen gesehen und wir berühren und fassen uns wirklich an (Gefühle zum anfassen sozusagen) ist mein erster, sehr ängstlicher Impuls: Abwehr.
Ich denke:
„Ist das bescheuert, wo bin ich hier gelandet?!“
Doch indem ich das vernehme, mache ich mich genau dafür auf: für meinen Widerstand und die Gedanken, dass sei hier alles Murks und Schräg (ist es ja auch, dass ist letztlich das Bereichernde genau das in meinem Körper zu spüren statt es weg zu drücken).
Und genau da beginnt mein System, meine Nerven, meine Zellen das zu feiern: den Murks, die Verrücktheit, die Abwehr, die Verschrobenheit und das Sein außerhalb von Vorgaben (meiner eigenen).
Und etwas unter der Abwehr liegendes wird wach und beginnt sich in dem Getöse um mich mit eigener Intensität zu verströmen und zu leben.
Es ist etwas wildes was da wach wird.
Es schwenkt um von Abwehr zu Anerkennung und Genialität.
Ich denke erst: „Oh, es ist bedrohlich um mich“ , darin wird mir die Bedrohlichkeit greifbar- vor allem meine Eigene.
Ich stehe in Bedrohlichkeit und statt Abwehr fließt wandelnd pure Einladung und Annahme durch mein gesamtes Nervensystem, welches von den Menschen hier wirklich oft unsanft und fest gepackt, aktiviert wird und von mir selbst mal wild, mal sanft geschüttelt wird bis in alle Gelenke hinein, alles bewegt sich.
Und ich bin total fertig damit.
Es schafft mich und darin lodert eine so uranimalische Kraft in mir auf die mich nur noch frei spült davon so und so hat etwas zu sein.
Ich bin
Wild
ICH bin bedrohlich, es reißt ein wie 1000 Mauern und Schranken und zerfällt in mir mit puren gewahrsein der wilden Urkraft die mir inne lebt.
Das habe ich nie gesehen, das habe ich so abgeschnitten, das wollte ich nie sein, das habe ich verbannt und es ist so, so, so stark und schön.
Denn ich entscheide was ich damit tue.
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Eine Frau in dem Kurs zieht mich von Beginn an an!
Sie ist sehr ausdrucksstark und schön und unglaublich inspirierend und trägt eine gewisse Klarheit und Stolz.
Ich finde sie umwerfend.
Ich meide sie 2 Tage lang obwohl die Anziehung spürbar ist.
Dann ploppt es in mir auf:
ICH bewege mich in einem Konkurrenz Ding und habe den Eindruck, wenn ich mich mit ihr verbinde, dann um besser zu sein (besser sein zu wollen) als sie.
Deswegen tue ich es nicht.
Bin scheu und zurück haltend.
Ich gehe mit genau diesem Thema auf SIE zu, setzte mich neben sie, sehe ihr in die Augen, mein Herz klopft wie wild, ich bin aufgeregt ohne Ende.
Ich sehe sie, ich fühle sie, ich bin sie…
Dann sage ich ihr genau das:
Das ich sie anziehend finde, ausdrucksstark, inspirativ, schön und dass ich Kontakt meide, weil ich das Gefühl habe besser sein zu wollen als sie.
Dann fühle ich mich leer.
Sie sieht mich an und sagt zu mir, dass sie dank mir erfahren hat wie machtvoll und zerstörerisch sie sein kann.
Denn dieses Spiel lief auch in ihr.
Es war ein energetische balgen und kämpfen um einen Rang, darum wer wir sind (sein wollen, sollen, müssen). Um damit unsere Scheu echt miteinader zu sein zu deckeln.
Jetzt sagen wir uns das einfach so, fauchen uns nach der echten Aussprache keck und neckend an und schließen uns zuletzt in die Arme.
Und da spüre ich sie noch mehr!
Sie zittert ein wenig und ist unsicher.
Diese unnahbar scheinende(!) Frau, so stark und wild, so authentisch halte ich im Arm und unsere echte, innige Nähe zeigt was unter meiner Scheu und unter ihrer Kraft liegt: jeweils das Andere.
❤️❤️❤️
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