Im Grunde wollen wir doch stets das was wir gerade nicht haben. Aber wenn du einmal inne hälst und schaust was du hast und auf welche Weise du damit glücklich sein kannst, wie fühlt sich das an? Welche Ideen hast du dazu?
Schule, Schulfreiheit,…Egal was du hast, was du tust- stets hat die Medaille ihre zwei Seiten.
Schule ist wunderbar und es gibt bereits so tolle Schulmodelle. Und oft geht es gar nicht um das Modell an sich, sondern um die Menschen die dahinter stehen , es tragen und nähren und wie wir diesen Menschen begegnen (wollen).
Die Sehnsucht nach (Schul)Freiheit bedeutet für mich eher die Sehnsucht danach wie wir miteinander umgehen möchten.
Frei bist du bereits- in jedem Augenblick. Es bedarf vielleicht einer Erinnerung?!

Mich erreicht eine Frage besonders oft: Wie machst du das:
– mit dem Manifestieren?
– alles alleine ?( Ich bin nicht allein im Sinne von einsam. Ich bin ALL EIN – eins mit allem wenn ich bei MIR und IN mir bin! )
– mit deinen Kindern?
– mit Windelfrei/ Kitafrei / Impfpflicht/ Schulpflicht?
– mit deinem Reisen?
– mit den Tieren?
– mit deiner Arbeit und all dem anderen zusammen? (Easy : Ich LIEBE das was ich tue! Alles tun und wirken aus mir GIBT mir Kraft und Energie. Es erfüllt mich aus dem tun heraus statt mich zu erschöpfen und zu ermüden).

Sich an anderen zu orientieren ist einfach, doch ich möchte dich ermutigen deinen eigenen ganz individuellen und einzigartigen Weg zu gehen.
Du kannst schauen wie 1000 Eltern es machen mit ihren Kindern oder du schaust ganz auf dich und dein Kind und legst erst einmal fest was ihr wollt, braucht und wünscht. Welches Umfeld, welche Schulform, welches Land. Und wenn du die Frage stellst: wie geht schulfrei dann stelle dir vorweg erst einmal die Frage : lebe ich in meinem Alltag eigentlich frei? Wenn du es nicht bist und dein Weg bisher Unfrei ist, wie willst du dann deinem Kind einen (schul-) freien Weg ermöglichen und kreieren?

Bei mir begann alles mit dieser ersten Formulierung: Ich will ein Leben mit und in der Natur UND Zeit mit meinen Kindern. Dieser Wunsch kam direkt aus meinem Herzen und war mit hohen Emotionen bestickt. Das kam zu mir in einem Ausmaß, wie ich es in meinen kühnsten Träumen nicht hätte träumen können- was für ein Geschenk!
Dann entstand alles weitere: es wuchs- und es wuchs aus MIR (DIR!!!) heraus.
Ja, andere Menschen inspirieren mich oder geben Impulse in welche Richtung es weiter geht und wie und wann. Doch das Fundament war und ist immer meine innere Klarheit und Ausrichtung davon, was ich wünsche. Und dann natürlich entsprechend das Vertrauen darin das es mich erreicht und die entsprechenden Schritte meinerseits die zu gehen sind um es umzusetzen. Wenn du nur bestellst und wartest passiert eher nichts. Durch dein hinbewegen auf das gewünschte Ziel, durch deine Aktion wird der Wunsch überdeutlich und das was du leben möchtest kommt dir entgegen – aber niemals geht es allein und den ganzen Weg zu dir! Es ist ein aufeinander zu bewegen.

Mein Sohn ging die ersten zwei Jahre auf eine reguläre Schule und ich habe mit meiner Haltung sogar Lehrer der ganz alten Schule (innerlich) bewegt dazu ihre Lehrmethoden zu hinterfragen, zu wandeln. Ich bin sicher, dass wenn ein Kind in die Schule gehen möchte, man dort entsprechende Menschen trifft , die offen sind dafür das Kind wertschätzend zu begleiten, ohne Druck etc. und wenn sie es nicht sind, dann ist es möglich, durch die eigene Ausrichtung entsprechende neue Lehrer, Betreuer, Begleiter zu wünschen.
Es ist möglich, dass das Kind auf eine Schule geht und mit entsprechender Argumentation und Ausrichtung zuhause selbstständig lernen kann und zum Unterricht nur zu den Klassenarbeiten und Prüfungen erscheint.
Ich habe all das schon gesehen und erfahren. Und ich weiß, dass mein (dein) innerer Standpunkt andere anstecken kann und dein Funke überspringt, wenn du nur zur Gänze an das glaubst was deine Basis ist und vertraust.
Ich habe diverse Lehrer inspiriert ihren Schülern nicht (be)wertend zu begegnen. Und dies nicht weil ich wollte das sie so sind, sondern schlicht und einfach deswegen, weil ich dies in mir trage und in Eltern-/ Lehrerabende stets so habe einfließen lassen- auch den Lehrern und anderen Eltern gegenüber. So stark in meiner Mitte zu sein hat mein Umfeld gewandelt und inspiriert. Nie wollte ich die äußeren Umstandde verändern sondern habe den Fokus auf das gelegt was in mir ist und gelebt sein möchte- für mich und meinen Sohn.
Als mein Sohn nach der 2. Klasse von der Schule ging, sagte seine Klassenlehrerin zu mir, dass es so schade sei das wir gehen weil ich so viele frische , wertvolle, neue Ideen eingebracht habe.
Seitdem lernt er frei. Wann und was immer er mag. Es ist alles über Behörden und das Schulamt abgeklärt ( das war ein langer, steiniger Weg, aber es ist offiziell und rechtens! )
Wenn er will kann er sogar in die Schule gehen wann immer er mag und dann wieder Homeschooling machen. Es steht ihm alles offen und frei- und dies gilt für jedes Kind.
Es gibt keine Pflicht, es sei denn du glaubst daran.
Es gibt all das, was du dir zu erschaffen vermagst.
Die Grenzen sind nur in deinem Kopf. Ich will dir nicht sagen, wann und wie ich was auf welche Weise getan habe und welchen Schritt ich wie gegangen bin.
Ich will dir sagen, dass dein eigener Weg auf dich wartet. Deine eigene Schöpfung gelebt sein will. Ich kenne einige Frauen die ebenso geniale eigene Lösungen gefunden haben. Alles ist möglich!

Seit ich denken kann, habe ich Angst durch tiefes Wasser zu schwimmen. Ich stehe oft am See und will es schaffen, sehe wie andere es tun und vergnügt oder entspannt durch das Wasser gleiten. Wie oft schon habe ich es nicht getan. Wie oft bin ich mit meiner Angst und der tiefen Sehnsucht in mir ebenso frei durch das Wasser zu schwimmen wieder vom See gefahren? Zu oft.
Etwas unerfülltes und leeres war dann in mir. Ich recherchierte zur Angst, ging in eine Hypnose, machte Mentaltraining, und eignete mir rund um die Angst und wie sie zu beseitigen sei Wissen an. Doch die Angst in mir war so groß und ich jedesmal blockiert wenn ich wieder Hüfttief im Wasser stand und mich nicht überwinden konnte mich abzustoßen und hinaus zu schwimmen.
Eines Tages habe ich es dann ohne weiteres zögern, ohne überlegen einfach getan. Ich schwamm durch den See. Zuvor habe ich mir dies als so groß vorgestellt und ich dachte, wenn ich erst einmal schaffe diese Angst zu durchdringen, dann würde ich mich so enthusiastisch und groß fühlen. Doch es war ganz anders. Ich fühlte mich als sei ich schon immer so auf diese Weise geschwommen. Es fühlte sich ganz natürlich und vertraut an.
Stets habe ich gegen die Angst gearbeitet, wollte sie sprengen und wegschieben.
Doch in den See hinaus geschwommen bin ich MIT der Angst. Ich habe sie nicht abgelehnt und weg gedrückt sondern bin durch die Angst in den See gegangen. Zuvor stand ich da und wollte sie nicht, sah sie als hinderlich an und sagte mir wenn sie da sei könnte ich es ja auch nicht schaffen. Also musste sie weg. Doch ich drehte meinen Blick zu mir hin, zu ihr hin und es ging.

Im Grunde ist dies eine schöne Metapher für deine Suche nach (Schul-) Freiheit. Denn solange du dich innerlich selbst unfrei machst oder es bist, wird sich nichts anderes in deinem Leben manifestieren. Frei zu sein ist, es einfach zu tun! Frei zu sein heißt, zu erkennen was du dir wünschst und was genau deine Visionen, Ziele sind! Kennst du sie ganz genau? Oder bist du noch geblendet von Ablenkungen und suchst im außen nach Antworten ?
Die erste Frage ist nicht: Wie machst DU das alles? Wie machst DU dies, jenes, welches….?
Die erste Frage lautet: Was möchte ICH? Wie mache ICH das alles? Welchen Weg will ICH gehen, was in die Welt tragen, was meinen Kindern weiter geben?
Das was in dir ist, bezieht sich dann Stück für Stück, Schritt für Schritt auf dein Umfeld.

Sei frei und wild und wunderbar und mache dir die Welt wiedewiedewie sie dir gefällt!